EIGENPRODUKTION

SCHLOSS GRIPSHOLM

von Kurt Tucholsky in der Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

Eine Sommerliebe in Schweden. Graziös und amüsant, schwebend wie ein Schmetterling und sonnendurchflutet wie der Sommer selbt. Für Romantiker, Für Verliebte. Für Leute, die den Sommer mögen. Für leseratten. Für alle, die gern fröhlich sind und das Leben lieben.

DER VERLEGER: „Ich habe in letzter Zeit allerlei politische Bücher verlegt. Nun möchte ich wieder einmal die schöne Literatur pflegen. Haben Sie da nichts? Wie wäre es mit einer kleinen Liebesgeschichte? Auf meinen Reisen höre ich jedesmal, wie gern die Leute sowas lesen.“

DER AUTOR: „Eine Liebesgeschichte? Lieber Meister, wie denken Sie sich das? In der heutigen Zeit Liebe? Wer liebt denn heute noch? Lieben Sie?“

Kritik

Wiener Zeitung 22.4.06, Mathé
Die Wiener Zeitung mag zwar Tucholskys Roman nicht (was wir nicht verstehen können!), aber befindet "Umso beachtlicher ist daher die Leistung des Ensembles, dem mit Ironie und Talent eine gute Inszenierung gelang."
www.events.at franco schedl
Der Sommer hat bereits Einzug gehalten zumindest innerhalb des SPIELRAUM, wo ja seit jeher das Mögliche höher als das Wirkliche geschätzt wird. [...] Regisseur Gerhard Werdeker [...] wählt eine kluge Lösung, um das vom Herrn vieler Pseudonyme mit leichter Hand in schwerer Zeit geschriebene Werk für sein Haus zu adaptieren. In einem Vorspiel auf dem Theater treffen die vier Darsteller zusammen: Sie beschließen, "Schloss Gripsholm" aufzuführen und gleiten unvermittelt von einer Leseprobe in die Spielhandlung hinüber, wobei Michael Schefts und Eszter Hollosi ihren Rollen als scheinbares Tucholsky Double und seine "Prinzessin" Lydia die ganze Zeit über treu bleiben, während Monika Haberfellner und Michael Schuberth zumeist aus dem Hintergrund Erzählstimmen repräsentieren und gelegentlich den gerade erforderlichen Figuren eine schnell wandelbare Präsenz verleihen.

Termine

20. April 2006 (Premiere)
21. April bis 13. Mai 2006, 20h

Schauspiel

Monika Haberfellner
Eszter Hollosi
Michael Schefts
Michael Schuberth

Produktion

Inszenierung & Dramatisierung:
Gerhard Werdeker
Bühne & Kostüm:
Anna Pollack